Dipl.-Soz. (Univ.) Benjamin Lipp

Doktorand

Wissenschaftssoziologie

Studium der Soziologie, Volkswirtschaftslehre und Kriminologie an der Ludwig Maximilians-Universität München. Seit Dezember 2013 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Friedrich Schiedel-Stiftungslehrstuhl für Wissenschaftssoziologie an der Technischen Universität München. Seit Oktober 2014 promoviert er außerdem im Integrative Graduate Center TechnoScienceStudies zum Thema Sozialrobotik und Altenpflege.

  • Soziale Robotik
  • IKTs und Altenpflege
  • Europäische Innovationspolitik
  • Analytik des Interfacing
  • Neue Materialismen
  • Diskursanalyse, Ethnographie und Videoanalyse
  • Lipp, Benjamin (2017): Analytik des Interfacing. Zur Materialität technologischer Verschaltung in prototypischen Milieus robotisierter Pflege. In: Katharina Hoppe und Benjamin Lipp (Hg.): Neue Materialismen. Behemoth 10 (1).
  • Hoppe, Katharina; Lipp, Benjamin (2016): Experiments with “New Materialisms”. Workshop Report on “Sociology and New Materialisms”. In: EASST Review 36 (1), S. 30–33.
  • Dickel, Sascha; Lipp, Benjamin (2016): Systemtheorie und Technikkritik. In: Kolja Möller und Jasmin Siri (Hg.): Systemtheorie und Gesellschaftskritik. Perspektiven der Kritischen Systemtheorie. Bielefeld: transcript (Sozialtheorie), S. 151–168.
  • Lipp, Benjamin (2014): Wenn Vorlieben zum Leiden werden. Eine soziologische Analyse pädophilen Begehrens im Diskurs sexualmedizinischer Pimärprävention. In: Zeitschrift für Sexualforschung 27 (3), S. 201–219.

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Wissenschafts- und Technikforschung
  • Soziologie der Pflege
  • Soziologie der Robotik
  • MINT-Lehre für Reflexivität und Verantwortungsbewusstsein im Neuro-engineering

Aktuelle Lehrveranstaltungen:

Pflicht- und Wahlpflichtmodule im Elite-Masterstudiengang „Neuroengineering“ (seit WiSe 16/17)

  • Pflichtmodul „Gesellschaftliche Auswirkungen und Ethik von Neuro-Technologien“ (Wintersemester)
    Die Neurowissenschaften haben in den vergangenen zwei Jahrzehnten große Fortschritte gemacht sowohl bezüglich des Verständnisses des menschlichen Gehirns als auch der Übersetzung dieses Wissens in neuartige Technologien und Therapien. Im Zuge dessen wird den Ingenieurswissenschaften in diesem Kontext eine zunehmende gesellschaftliche und ethische Relevanz zugeschrieben. In diesem Kurs lernen Studierende ethische und soziologische Methoden und Konzepte für ein reflexives und verantwortungsvolles Neuro-Engineering.
  • Wahlpflichtmodul „Neuro-Technologien für Gesellschaft gestalten“ (Sommersemester)
    Wie werden Neuro-Technologien in Zukunft unsere Gesellschaft verändern? Und wie lässt sich das positiv gestalten? Diesen Fragen widmen sich die Studierenden in reflexiver und kritischer Weise. Dabei stehen nicht nur akademische Debatten und Argumente im Vordergrund, sondern die Studierenden werden selbst aktiv: Sie spekulieren und entwerfen gesellschaftliche Zukünfte mit Neuro-Technologien mithilfe von Science Fiction Prototypen. Darin erkunden sie neue Möglichkeiten und Herausforderungen von Neuro-Technologien in Gesellschaft. Das Ziel: Wie können wir sozialwissenschaftliches Reflexionswissen nutzen, um Neuro-Engineering in den Dienst einer besseren Gesellschaft zu stellen?
  • Mitglied in der European Association for the Study of Science and Technology (EASST)
  • Mitglied in der Society for Social Studies of Science (4S)
  • Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS)
  • Mitglied der Sektion Wissenschafts- und Techniksoziologie der DGS
  • 2013: LMU-Forscherpreis für exzellente Studierende