Das MCTS: empirisch - interdisziplinär - reflexiv - dialogisch

Am MCTS geht es um die Wechselwirkungen von Wissenschaft, Technologie und Gesellschaft. Unsere Gegenstände in Forschung, Lehre, überfachlicher Weiterbildung sowie Dialog und Beratung sind technosozial: Technisches und Soziales sind untrennbar miteinander verbunden. Dazu arbeiten wir ...  

... empirisch: Ob soziale Robotik, urbane Mobilität oder Energiewende – wir forschen empirisch und gründen Lehre, Dialog und Beratung auf empirischer Forschung. Wir pflegen einen breiten Begriff von Empirie – Statistiken, Modelle, aber auch qualitative Analysen von Dokumenten oder Beobachtungen zählen dazu. Entscheidend ist, dass theoretisch formu­lierte Annahmen zur systematischen Erfassung und Erklärung des Gegenstands führen.  

... interdisziplinär: Ob Biotechnologie, soziale Medien oder Nanomaterialien – wir arbeiten interdisziplinär, und lehren auf der Basis von empirischer Forschung, was die Chancen und Probleme interdisziplinären Forschens, Publizierens und Miteinander Kommunizierens sind. Philosophie, Geschichte und Sozialwissenschaften, Ingenieur- und Naturwissenschaften sollen besser miteinander ins Gespräch kommen. 

... reflexiv: Ob nachhaltige Wasserwirtschaft, automatisiertes Fahren oder die Effekte kontroversen technischen Wissens – jeder Gegenstand interessiert in beide Rich­tungen: Welches sind die erwarteten positiven oder negativen Folgen seiner Erfor­schung und Entwicklung? Und welches sind die gesellschaftlichen Bedin­gungen (z.B. kulturelle Gewohnheiten oder politische Zielkonflikte), die ihn mitprägen?  

... dialogisch: Ob Citizen Science, soziale Neurowissenschaft oder Informations­technologien – wir versuchen auf geeignete Weise, mit der Öffentlichkeit, der Politik und mit Unternehmen in den Dialog zu treten und bieten forschungsbasierte Beratung an.

Das Ziel des MCTS: die technosoziale Gesellschaft besser verstehen und gestalten!