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Erschienen: Berechenbarkeit der Welt?


Quelle: Springer VS

Die Festschrift zur Emeritierung von Klaus Mainzer widmet sich dem Zusammenspiel von Philosophie und Wissenschaft im Zeitalter von Big Data, herausgegeben von Wolfgang Pietsch, Jörg Wernecke und Maximilian Ott.

Die Frage nach der Berechenbarkeit der Natur ist so alt wie die Wissenschaft selber, wie Bemühungen des Menschen seine physische und soziale Umgebung vorherzusagen.
Dennoch entstanden in der Vergangenheit immer wieder neue Perspektiven auf dieses Thema, häufig im Gleichschritt mit bedeutenden Entwicklungen im Bereich wissenschaftliche Methodik und in der Verfügbarkeit von Daten. Alles deutet darauf hin, dass wir auch heute wieder an einem Wendepunkt stehen, an dem moderne Informationstechnologien in Kombination mit riesigen Datensätzen die Frage der Berechenbarkeit der Welt neu aufwerfen.
Der Band versammelt Texte aus einer Vielzahl unterschiedlicher Blickwinkel, von der Physik über die Sozial- und Kulturwissenschaften bis hin zur Informatik. Neben Beiträgen, die die aktuellen Entwicklungen direkt thematisieren, untersuchen andere Aufsätze zentrale Begriffe wie Komplexität oder Information.
Mit Aufsätzen u.a. von Edward Dougherty, Jürgen Mittelstrass, Julian Nida-Rümelin, Alfred Nordmann, Peter Norvig und Judith Simon.
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